Künstler 2010
Der Bassist Renatus Meszar gastiert europaweit weit mit den großen Partien seines Fachs. Zunehmend macht er sich auch als Wagnersänger einen Namen. Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger hat Renatus Mészár ein breitgefächertes Repertoire im Konzertbereich aufbauen können, das sich von Monteverdi bis zur aktuellen zeitgenössischen Musik erstreckt, einschließlich unterschiedlichster Liederabendprogramme. Zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen, CD und DVD dokumentieren diese Vielseitigkeit.
Der Preisträger mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe arbeitete bereits mit so renommierten Orchestern wie u.a. den Symphonieorchestern des Norddeutschen und des Westdeutschen Rundfunks, dem Kölner und der Münchner Rundfunkorchester dem Hamburger Philharmonischen Orchester und dem Orquestra Nacional in Madrid unter Dirigenten wie Frans Brüggen, Neville Marriner, Jun Märkl, Helmuth Rilling und Semyon Bychkov.
Leonore von Falkenhausen studierte Gesang bei Ingeborg Most in Freiburg und Margreet Honig in Amsterdam.
Eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland (u.a. Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, Polen, Jugoslawien, Chile und der Schweiz) und Engagements bei verschiedenen namhaften Festivals sind nur eine Seite ihrer sängerischen Aktivitäten, denn auch der Oper gilt ihr Interesse.
So sang sie u.a. die Titelpartie in ”Die Kluge” von Orff unter Kurt Masur mit dem Gewandhausorchester Leipzig, ”Zaide” von Mozart beim Musikfest Bremen unter Thomas Hengelbrock mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und die „Governess“ aus Brittens Oper „The Turn of the Screw“ unter Frank Beermann.
Weitere Engagements führten sie an die Staatsoper unter den Linden und die Bachtage in Berlin, dem Klassik Sommer Hamm und zu den Ludwigsburger und Schwetzinger Festspielen.
Als Mozartsängerin in den Partien der Konstanze und Donna Anna feierte sie große Erfolge beim Opernfestival Alden-Biesen in Belgien und im Concertgebouw Amsterdam.
Bei der deutschen Erstaufführung des Theaterstücks „Meisterklasse“ am Münchner Residenztheater spielte sie unter der Regie von Gerd Heinz die Rolle der „Sharon Graham“.
Neben ihren sängerischen Tätigkeiten organisiert sie das Stimmenfestival KulturGut Holzhausen VOICES (www.kulturgut-holzhausen.de), welches sich als hochklassiges Treffen internationaler Gesangsstars überregional einen Namen gemacht hat.
Der Tenor Benjamin Bruns gehört in der Spielzeit 2009/10 zum Ensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, wo er in den großen lyrischen Partien seines Stimmfaches zu hören ist. Als Tamino und Belmonte war er hier bereits seit einiger Zeit ein gern gesehener Gast. In den genannten Rollen führten ihn Gastspiele unter anderem an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, sowie die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Bereits im August 2010 wechselt Benjamin Bruns in das Ensemble der Wiener Staatsoper. Das Oratorium bildet für Benjamin Bruns einen wichtigen Gegenpol zu seinem Bühnenschaffen. Den Kern seines umfangreichen Konzert-Repertoires bilden die großen sakralen Werke von Bach, Händel, Mozart, Schubert, Mendelssohn und Rossini, wobei hier besonders seine Interpretationen der Bachschen Passionen hervorzuheben sind. Zu seinen musikalischen Partnern zählen dabei so renommierte Ensembles wie die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die Tschechische Philharmonie, die Bamberger Symphoniker, das WDR Sinfonieorchester, die Cappella Istropolitana, Chor und Orchester des Niederländischen Rundfunks, das Dresdner Barockorchester, die Bremer Philharmoniker, der London Symphony Chorus sowie das Orchester der Bachakademie Stuttgart und die Gächinger Kantorei unter der Leitung von Helmuth Rilling. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Schleswig-Holstein Festival Chor und dessen künstlerischem Leiter Rolf Beck.
Neben der Oper und dem Konzert widmet sich Benjamin Bruns intensiv dem Liedgesang und ist hier mit seiner Duo-Partnerin, der Pianistin Prof. Karola Theill, sehr erfolgreich in Erscheinung getreten.
„Karola Theill war eine echte Neuentdeckung“ schrieb Der Tagesspiegel über die Liedbegleiterin von Dietrich Fischer-Dieskau nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie.
Als eine der wenigen Frauen im Fach Liedgestaltung hat sich Karola Theill seither als Pianistin und Dozentin einen Namen gemacht. Sie konzertiert in Deutschland (u.a. bei den Berliner Festwochen, den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, den Moselfestwochen, den Kasseler Musiktagen), sowie im europäischen Ausland (u.a. Opéra de Bastille, Paris), in Israel und den USA. Sie war, bzw. ist Liedpianistin von Dietrich Fischer-Dieskau, Benjamin Bruns, Matthias Goerne, Bettina Jensen, Carola Höhn, Klaus Häger, Thomas Mohr, Silvia Weiss, Scot Weir u.a., desweiteren ist sie Mitglied im Kammermusikensemble „flautopiano berlin“.
Karola Theill unterrichtet als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und betreut eine Liedklasse an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.
Sie gibt regelmässig Meisterkurse für Lied in Berlin, Stuttgart, an der Akademii Muzycznej in Poznan, dem Conservatorio di Musica in Alessandria und der Academy of Music and Dance in Jerusalem.
Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentieren ihre Tätigkeit.
La Villanella Basel besteht aus Absolventinnen der Schola Cantorum Basiliensis. Seit seiner Gründung anläßlich des Luther-Gedenkjahres 1996 beschäftigen sich die Musikerinnen besonders mit Musik der Renaissance und des Frühbarock.
Die heute wieder in Deutschland lebenden Mitglieder gehen einer ausgedehnten Konzerttätigkeit in ganz Europa nach. La Villanella Basel ist konzertant aktiv auf Festivals wie dem MDR-Musiksommer, dem Internationalen Bachfest Leipzig, den Uckermärkischen Musikwochen, Köstritzer Schütztagen, Tage Alter Musik im Saarland, Musica Viva Osnabrück, Prima la voce (Brüssel).
Ihre erste CD mit Werken von Caterina Assandra, Francesca Caccini, Barbara Strozzi u.a. ist unter dem Titel "O dulcis amor" bei RAMEE (RAM 0401) erschienen und wurde in der internationalen Fachpresse hoch gelobt.
In allen ihren Programmen sind nach dem Vorbild historischer Quellen eigene Instrumental-Diminutionen bzw. "willkürliche Veränderungen" zu hören.
Die Musikerinnen sind lehrend tätig an der Universität Halle/S. und in der Abteilung für Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig.
Der in New York lebende Tenor Rufus Müller hat mit einer Reihe führender Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Gustav Leonhardt oder Philipp Herreweghe konzertiert. Konzert- und Opernauftritte führten ihn durch ganz Europa, Japan, die USA und Kanada. Bei seinem Auftritt im „Messias“ in der New Yorker Carnegie Hall bescheinigte ihm ein Kritiker der New York Times er sei „easily the best tenor I have ever heard in a live Messiah“.
Christoph Hammer konzentriert sich auf das Spiel historischer Tasteninstrumente, insbesondere des Hammerklaviers. Als Solist und Liedbegleiter genießt er internationalen Ruf. Zahlreiche Einspielungen bei Oehms Classics oder dem Label ORF Alte Musik dokumentieren sein pianistisches Können.
Neben seiner Tätigkeit als Pianist beschäftigt sich Hammer mit der weithin unbekannten Musik des 17. und 18. Jahrhunderts der bayerischen Residenzen und Kirchen. Diese forschende Arbeit resultierte in der Aufführung zahlreicher Opern und größere Orchesterwerke mit der Neuen Hofkapelle München, die er seit 1996 leitet.
Den Schauspieler Frank Albrecht führten, nach seiner Schauspielausbildung in München, Engagements an die Städtischen Bühnen Augsburg, das Bremer Theater, das Theater des Westens Berlin und das Kölner Schauspiel. Seit 1993 ist er freischaffend tätig und arbeitet spartenübergreifend, z.B. für das Schauspiel Bonn, die Deutsche Oper am Rhein, die Stadttheater in Aachen und Krefeld, prinz regent theater bochum, Theater Rampe sowie in der freien Theaterszene in Köln (u.a. MusikTheaterKöln, Healing Theatre, Theater 50 grad.com, Deutsch-Griechisches Theater). Er arbeitete mit den Regisseuren Werner Schröter, Günter Krämer, Uwe E. Lauffenberg, Torsten Fischer, Kurt Hübner, Marcus Lobbes, Thomas Krupa und Karst Woudstra zusammen. Des weiteren ist Frank Albrecht in Film und Fernsehen zu sehen und führt gelegentlich Regie.
Günther Albers ist gleichermaßen als Dirigent wie als Pianist tätig. Die Projekte dieses Jahres bezeugen seine umfassende musikalische Tätigkeit: Mit der Blockflötistin Dorothee Oberlinger musiziert er am Cembalo Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, mit dem WDR-Rundfunkchor erarbeitete er eine Produktion mit a capella-Gesängen des romantischen Komponisten Max Bruch, in der Tonhalle Düsseldorf tritt er als Solist in Rachmaninow’s Zweitem Klavierkonzert in Erscheinung und im Mai bringt er am Nationaltheater Manneheim Fredrik Zellers Musiktheater „Krabat“ zur Uraufführung. Am Nationaltheater dirigiert er als Kapellmeister u.a. auch „Rigoletto“, „L’Elisir d’amore“, „Hänsel und Gretel“ sowie die Familienkonzerte.
In diesem Sommer, wie bereits im letzten Jahr, ist er als musikalischer Assistent Christian Thielemanns für die aktuelle Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen engagiert.
Günther Albers studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Klavier bei Prof. Till-Engel sowie Dirigieren in der Klasse von Prof. Klauspeter Seibel an der Hochschule für Musik Hamburg. Erste Engagements als Kapellmeister und Korrepetitor führten ihn nach Essen und Münster. Von 1999-2003 war er musikalischer Leiter des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Dort realisierte er unter anderem das erste Projekt der Rheinoper auf historischen Instrumenten (Haydn’s „Il mondo della luna“) und brachte das Musiktheater „Madame La Peste“ von Gerhard Stäbler zur Uraufführung, dass auch überregional Beachtung fand. Seine pianistischen Studien ergänzte er durch Meisterkurse bei Ari Vardi, Paul Badura-Skoda und Jean-Efflam Bavouzet. Wichtige Impulse erhielt er durch die Pianistin Tamara Stefanovich.
Kammermusik und Liedbegleitung bilden einen weiteren wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit.
Die Petersburger Mezzosopranistin Marina Prudenskaja hat schon in jungen Jahren s eine verblüffende Karriere gemacht hat. Sie hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen, darunter im Jahre 2003 den ARD-Musikwettbewerb. Gastengagements führten sie an renommierte Opernhäuser von Tschechien bis Portugal. Bei den Festspielen in Bayreuth, wo sie 2006 als Flosshilde debütierte, und in Aix-en-Provence ist sie ständiger Gast. Seit dieser Spielzeit ist sie am Staatstheater Stuttgart engagiert.
Die aus Köln stammende Sopranistin Christiane Oelze ist gegenwärtig eine der erfolgreichsten Vertreterinnen ihres Stimmfachs weltweit. Sie ist auf über 30 teils preisgekrönten CD Einspielungen zu hören. Dank ihrer sinnlich-lyrischen, faszinierend beweglichen Stimme, ihrer makellosen Technik und ihrem darstellerischen Temperament gehört sie seit Jahren zur Elite des internationalen Opern-und Konzertlebens.
Zu den Höhepunkten 2008 und 2009 zählen unter anderem Konzerte mit dem Konzerthausorchester unter Michael Gielen, mit New York Philharmonic, der Deutschen Kammerphilharmonie unter Paavo Järvi, den Münchner Philharmonikern unter Daniele Gatti, den Wiener Symphonikern und Oslo Philharmonic unter Fabio Luisi, sowie Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und mit dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt. Im Sommer 2008 war Frau Oelze unter anderem beim Mostly Mozart Festival in New York, beim Edinburgh Festival und in Tanglewood zu Gast. Mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle wird sie im Sommer 2009 bei den Salzburger Festspielen und beim Lucerne Festival zu hören sein.
Im Oktober 2008 sang Christiane Oelze an der Opéra Garnier die Hauptrolle der Marenka in Smetanas "Die verkaufte Braut" (in tschechischer Originalsprache).Neben ihrer Tätigkeit im Opern- und Konzertfach hat sich Christiane Oelze dem Aufbau eines anspruchsvollen und vielseitigen Liedrepertoires gewidmet, begleitet von Pianisten wie Mitsuko Uchida (Carnegie Hall New York), Pierre-Laurent Aimard (Mozartwoche Salzburg), Julius Drake, Graham Johnson, Malcolm Martineau und von ihrem langjährigen Liedpartner Eric Schneider.
Eric Schneider genießt als Liedpianist einen erstklassigen Ruf und konzertiert weltweit mit der Sängerelite seiner Generation. Seine Liederabende mit Christine Schäfer, Christiane Oelze Matthias Goerne oder Stephan Genz sorgen in den Kulturzentren Europas, Amerikas und Asiens für musikalische Höhepunkte. Auch bei bedeutenden Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Salzburger Festspielen oder dem Tanglewood Summer Music Festival ist Eric Schneider mit seinen Partnern regelmäßig zu Gast. Seine Ausnahmestellung als Liedpianist ist in zahlreichen hoch gelobten CD-Einspielungen dokumentiert. Als „nichts weniger als epochal" feierte die Presse seine Interpretation der Schubertschen Winterreise.
Eva Mattes, Tochter eines Filmkomponisten und einer Schauspielerin, stand bereits im Alter von zehn Jahren vor der Kamera. Eine Schauspielschule hat sie nie besucht; zunächst arbeitete sie als Synchronsprecherin für Kinderserien wie „Lassie“ und „Pippi Langstrumpf“. Mit dem Regisseur Michael Verhoeven drehte sie den Antikriegsfilm „o.k.“, der bei der Berlinale 1970 einen Skandal provozierte. Seit 1972 hat sie in über 40 Inszenierungen an den großen deutschsprachigen Bühnen mitgewirkt. Sie arbeitete unter anderen mit den Regisseuren Peter Zadek, Rainer Werner Fassbinder und Werner Herzog und hat Filme wie „Stroszek“, „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ oder „Woyzeck“ gedreht. Dem Fernsehpublikum ist sie seit 2002 als „Tatort“-Kommissarin Klara Blum bekannt. Eva Mattes arbeitet neben ihrer Leinwandarbeit auch als Sprecherin in vielen Hörspielen mit. Ihre Arbeit wurde vielfach preisgekrönt, unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis in Gold.
Christina Fassbender studierte an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum in Salzburg. Neben Stipendien und Förderpreisen gewann Christina Fassbender mehrere nationale Wettbewerbe. Nach einem Engagement beim Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks ist sie seit 1999 1. Soloflötistin im Orchester der Komischen Oper Berlin. Christina Fassbender ist mit Kammerensembles und als Solistin in Deutschland, Chile, Costa Rica und Kanada aufgetreten. Sie konzertierte mit dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn und dem Deutschen Kammerorchester und hat Rundfunkaufnahmen für den SDR und den SfB gemacht. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören das Trio Wiek, das Klenke Quartett Weimar und das Ma’ alot Quintett.
Florian Wiek, geboren 1972 in eine Familie bildender Künstler, erhielt seine pianistische Ausbildung an der Musikhochschule Köln und dem Conservatoire national superieur de musique de Paris bei Günter Ludwig und Pierre-Laurent Aimard, bevor er seine Studien bei Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Konzertexamen abschloss.
Er wurde bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, 1. Preis „Maria Canals / Barcelona). Seither führt ihn seine Tätigkeit in Konzertsäle wie die Berliner und Kölner Philharmonie, die Hamburger Musikhalle, die Beethovenhalle Bonn u.a, zu zahlreichen Festivals und umfasst alle musikalischen Bereiche vom Solorecital, Konzerten mit Orchester über Ensemblespiel bis zu groß besetzter Kammermusik und Lied.
Im Oktober 2004 wurde Florian Wiek zum Professor für Klavier und Klavier-Kammermusik an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart berufen.
Bereits mit sieben Jahren trat die amerikanische Jazzsängerin Judy Niemack im Kirchenchor auf und sang während ihrer Schulzeit in unterschiedlichen Gesangsformationen wie Kammerchor, Madrigalchor, Musical Produktionen, Folk- und Rockbands sowie in einem Vocal Jazz Quartett. Mit siebzehn Jahren begann sie neben ihrer künstlerischen Karriere als Sängerin ein Studium in klassischem Gesang am Pasadena City College und am New England Conservatory Boston. Außerdem besuchte sie Opera-Workshops am Cleveland Institute of Music. Ihre Lehrer waren Jazz-Saxophonist Warne Marsh, und Primo Lino Puccinelli. 1977 ging Judy Niemack als Jazzsängerin nach New York, worauf ein Jahr später erste große Auftritte, Schallplattenaufnahmen und Tourneen in den USA mit namhaften Orchestern und Musikern wie Dave Brubeck, Ray Drummond, Toots Thilemans, New York Voices, Joe Lovano und Kenny Barron folgten. Ihre internationale Karriere begann 1982 mit einem Auftritt auf dem Jazz Festival in Pisa. Seither war sie auf zahlreichen internationalen Konzerten und Festivals zu hören. Von Judy Niemack liegen zahlreiche CD-Einspielungen sowie Veröffentlichungen eigener Kompositionen und eigener Texte zur Musik anderer Komponisten - u.a. Pat Metheny, Thelonious Monk, Lee Konitz und Bill Evans - vor. Als Pädagogin gab Judy Niemack Workshops und Unterricht an der New School for Jazz in New York, war Lehrbeauftragte an der William Patterson University in New Jersey, der Purchase University, der Long Island University und dem New York College. In Verbindung mit internationalen Tourneen gab sie zahlreiche Meisterklassen. Ab 1993 unterrichtete sie an der Jazz-Fakultät des Königlichen Konservatoriums von Antwerpen und Den Haag und wurde 1994 Professorin für Jazzgesang am Konservatorium in Brüssel. 1995 wurde Judy Niemack an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen und wurde somit zur ersten Professorin für Jazzgesang in Deutschland.
Belgian Jazz guitarist Jeanfrançois Prins has spent most of his adult life as a professional musician, arranger, producer; performing, recording, and collaborating with many of today's Jazz giants, he has also been teaching private instrument lessons, ensembles, and classes in Berlin's Music Universities, where he has lead the Jazz guitar departments for 12 year, communicating with enthusiasm his passion for this expansive music to the next generations of players.
Jeanfrançois has performed and recorded as a leader and/or as a sideman with, among others, Toots Thielemans, Lee Konitz, Kenny Wheeler, Bud Shank, Lew Tabackin, Gary Bartz, Gary Foster, Jim McNeely, Fred Hersch, Kenny Werner, Eddie Gomez, Mal Waldron, Kirk Lightsey, Quincy Jones, ... all over Europe, and in the U.S.
