Rückblick
Unsere Programme setzen verschiedene Stilrichtungen und Epochen in Beziehung zueinander. Bei den „Metamorphosen" des Jahres 2001 brachten wir musikalische Werke von Strauss, Britten und Rihm im Wechsel mit Texten von Ovid zu Gehör, die „Mozart-Bilder" im Folgejahr waren ein crossover-Programm von Jazz und klassischer Musik mit dem Trio Gingko und dem Ensemble KulturGut.
Großzügige Unterstützung hat KulturGut Holzhausen durch die Kunststiftung NRW erfahren. Ihr verdanken wir auch, daß wir 2003 „Reflexive Structures“ uraufführen konnten, das der amerikanische Komponist und Posaunist Mike Svoboda in unserem Auftag geschrieben hatte und welches seit der Uraufführung schon mehrmals auf Konzertprogrammen anderer Veranstalter stand.
Im Jahre 2004 haben wir mit der Inszenierung von Benjamin Brittens „The Turn of the Screw" zum ersten Mal eine Oper in den alten Bullenstall gebracht - und damit auf eine Bühne, die sämtlicher Bühnentechnik entbehrt! Das Spiel mit der Improvisation hat diese Inszenierung inspiriert und ihr zu einer besonderen Intensität verholfen.
2005 spannten wir einen musikalisch-theologischen Bogen von Bach zu Bruckner, alternierend mit der Musik lasen die Schauspieler Juliane Köhler und Gerd Heinz aus dem Hohenlied Salomos und Martin Stadtfeld begeisterte die Zuhörer mit seinen Goldberg-Variationen.
"Das Wien der neuen Klänge" haben wir im vergangenen Jahr gefeiert. Musikalischen Werken Schönbergs, Bergs und Weberns haben wir Texte von Freud und Schnitzler gegenübergestellt und die Strömungen in Verbindung gebracht, die für das kulturelle Selbstverständnis der Moderne bis heute einzigartig prägend sind: die Zwölftonmusik und die Psychoanalyse. Für dieses Programm bekamen wir von der Neuen Westfälischen Zeitung in Zusammenarbeit mit der Lippischen Landeszeitung und dem Halleschen Kurier einen "Stern des Jahres" verliehen.
